Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

TCM wird auf verschiedene Art und Weise weltweit praktiziert. Zunächst denken die meisten an die Akupunktur, tatsächlich ist sie aber weitaus komplexer und vielumfassender. Die chinesische Heilkunst entwickelte sich vor über 2000 Jahren, weitere spezielle Varianten entwickelten sich auch in anderen ostasiatischen Regionen. Grundsätzlich sind es heutzutage 5 Säulen, die unterschiedliche therapeutische Maßnahmen der asiatischen Medizin zusammenfassen.

  1. Bewegung und Koordination
  2. Ernährung
  3. Massage
  4. Akupunktur, Akupressur, Moxibustion
  5. Arzneimittel

Teilweise spricht man auch von sieben Säulen der TCM, die sich an den Sieben Stufen des Heilens orientieren. Nach ihrer Wertigkeit für eine ganzheitliche Heilung ergibt sich folgende Rangfolge:

  1. Meditation
  2. Atmung
  3. Bewegung
  4. Ernährung
  5. Massage, Bäder
  6. Akupunktur, Moxibustion
  7. Chirurgie

Der Geist ist die wichtigste Komponente des Heilungsprozesses. Das Annehmen der gegenwärtigen Situation, Flexibilität und Gelassenheit und dem bewussten Leben im Hier und Jetzt.

Qi, als Basis der TCM

Die Basis der TCM bildet die ganzheitliche Annahme des Qi. Eine Energie, den menschlichen Geist betreffend. Lebensenergie. Lebenskraft. Das Qi ist überall. Es zirkuliert, kann aber gelenkt werden, sich einen und auch wieder zerstreuen, ins Stocken geraten und im Idealfall: einfach fließen. Im menschlichen Körper fließt das Qi in Energiebahnen, den so genannten Meridianen.

Yin und Yang

Das Yin und das Yang bilden die beiden Energie-Pole des Qi und bestimmen alle Lebensprozesse, dabei ergeben sie eine unzertrennliche Einheit. Das eine bedingt das andere. Ohne das eine würde das andere nicht existieren. Genauso, wie am Tage langsam die Dunkelheit beginnt, beginnt in der Nacht schon wieder der neue Tag. Alles ist im Wandel. Alles ist nur die eine Seite des Ganzen. Nichts ist starr oder absolut: Nichts ist nur gut oder nur schlecht. Das eine wäre ohne das andere nicht. Alles ist nur die eine Seite des Ganzen.

Während das Yin vor allem für Qualitäten wie Kälte, Nacht, Ruhe, Passivität und Dunkelheit steht, symbolisiert das Yang unter anderem Hitze, Tag, Erregung, Aktivität, Vitalität und Licht.

Yin und Yang in der Medizin

In der TCM wird davon ausgegangen, dass Krankheiten bedingt durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen Yin und Yang resultieren, das Qi ist damit gestört und kann nicht mehr fließen. Die Energiebahnen bzw. Meridiane in denen das Qi fließt, können dann wiederum gezielt mit dem SSculptor bearbeitet werden. Die Energie findet wieder ihren Weg durch den Körper und die innere Balance, das Yin und das Yang, können sich wieder einbalancieren.

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